Wer braucht schon Schnee…

… um Snowboard zu fahren? Ich nicht… ich trainiere nämlich regelmäßig auf diesem Ding, das braucht keinen Schnee. Ich muss auch gar nicht weit fahren, ist bei mir um die Ecke. Sehr praktisch. Ich war nur ein einziges Mal in meinem Leben im Skiurlaub. Das war 1987 in den Osterferien. In Österreich. Tolle Gegend. Viel Schnee. Trotzdem habe ich seitdem Sommerurlaube bevorzugt. Mich reizt das Meer doch mehr. Obwohl ich immer gesagt habe: ich hätte richtig Lust, mal Snowboard zu probieren.

Also, ich würde sagen, der Zug ist abgefahren. Es ist quasi unmöglich, alle Dinge, die man mal machen wollte, umzusetzen. Beispiel: krasser Gegensatz zum Schnee, aber ich wollte lange in die Cinque Terre. Das sind fünf wundervolle Bergdörfer in Italien. Gehört zum Weltkulturerbe. Man kann nicht mit dem Auto in die Dörfer fahren. Dafür gibt es eine Zugverbindung. Alle fünf sind miteinander per Zug verbunden. Man kann aber auch traumhaft wandern von einem Dorf zum anderen.

Das war ein Traum, den ich wirklich erlebt habe. Sogar mehrmals. Und ich bin sehr dankbar, ich habe tolle Erinnerungen daran. Zum Glück habe ich viele Fotos davon. Und, auch das finde ich sehr schön, einige von meinen Freunden waren auch dabei. Noch mehr herrliche Erlebnisse, die mir viel bedeuten. Sie haben mein Leben sehr bereichert.

Ich bin wohl ein typischer Wassermann, das merkt man an meinen vielen Gedankensprüngen. Manchmal werde ich gefragt: „Wie kommst du denn jetzt DA drauf??“ …

Wie hab ich nochmal eben angefangen? Ach ja, Schnee und Snowboard…  😉

Vernazza
Vernazza
Corniglia
Corniglia
Manarola
Manarola
Monterosso
Monterosso
Riomaggiore
Riomaggiore

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Ja, ich weiß, das ist KEIN Pferd…

… ich hatte kein Pferdebild. Deswegen muss der Elefant vorm Rathaus ein Reittier symbolisieren. 😉

Ich hatte heute Premiere, weil ich das erste Mal in meinem Leben auf einem Pferd gesessen habe… obwohl, eigentlich stimmt das nicht. Als ich Kind war (also noch deutlich kleiner als heute),  gab es vor vielen Jahren, vor RICHTIG vielen Jahren,  ein Sommerfest bei uns auf dem Sportplatz. Und da gab es neben vielen anderen Sachen auch ein Pferd mit Führer, um die Kinder eine Runde hoch zu Ross drehen zu lassen. Ich war wie gesagt noch klein, aber ich erinnere mich gut. Ich fand es total toll… und aufregend. Das fand meine Mutter damals auch, glaube ich. Sie guckte sich das Ganze von der gegenüberliegenden Seite an. Und der Pferdeführer, so nenne ich ihn mal, war dann nach einer Runde der Meinung, dass ich wohl in der Lage wäre, das Reiten auch zu wuppen, wenn das Pferd schneller geht… oder trabt… wie auch immer. Ich machte offenbar den Eindruck, als hätte ich alles im Griff. Deswegen gab der Pferde-Chef mit seiner Gerte dem gar nicht so kleinen Tier einen Klaps aufs Hinterteil. So nach dem Motto: gib Gas, die Kurze kann das. Und will schneller!! Das Pferd fand das nicht witzig und wehrte sich… indem es plötzlich hinten hochbockte. Und was passierte? Logisch, die Kurze (also ich) segelte im hohen Bogen von dem eigentlich ganz friedlichen Tier herunter. Aber ich hab’s zum Glück geschafft unten im Handstand zu landen.

DAS fand ich richtig cool… 😀 und bin sofort wieder auf’s Pferd drauf. Das konnte ja nix dafür.  😉

Meine Mutter fand es allerdings nicht so cool und schlug die Hände über den Kopf zusammen, weil ich sofort wieder drauf war. Das wiederum hat mir dann noch mehr Spaß gemacht…

Also, nach diesem Ausflug in die Vergangenheit nochmal zum heutigen Tag. Meine Physiotherapeutin meinte neulich zu mir, dass ihrer Meinung nach diese „Hippotherapie“ (so heißt diese Therapieform auf dem Pferd) für mich und meinen ständigen, nervigen Begleiter MS bestimmt super wäre. Und da ich ja für alles offen bin: warum nicht. Also,  Termin gemacht und ausprobiert. Und mein Eindruck ist: ich bin mir ziemlich sicher, dass es bestens geeignet wäre. Meine möglichen Allergieprobleme blieben zum Glück auch aus.

Jetzt muss ich nur noch einen Sponsor finden.  😉 Eine Kassenleistung ist das nämlich leider nicht. Und da der Aufwand für eine Therapiesitzung erheblich ist… kostet es auch etwas mehr.

Ob mir dafür noch eine Lösung einfällt?? Vorschläge nehme ich gerne an… Nur ich sag’s euch gleich: Lotto spielen ist keine Option. Die Chance, da zu gewinnen ist ungefähr so groß, wie wenn sich die MS vom Acker machen würde. Darauf falle ich nicht rein…  😀

Was macht man mit sowas?

Nein, wir hatten keine Party. Keinen Besuch. Zumindest nicht in der letzten Zeit. Und trotzdem… mache ich in dieser Woche die Schublade auf, in der normalerweise leckere Sachen schlummern, wenn man Besuch erwartet. Zum netten Abend, zum Grillen, Geburtstag oder wofür auch immer.

Also, ich mache diese besagte, ziemlich große Schublade auf… Und, was finde ich? Gesammelte Werke des geschätzten letzten Monats. Genau kann man es nicht sagen, steht ja kein Datum dran. Nur das MHD, und das ist noch weit weg. Erschlagen von diesem Anblick nehme ich alles raus, was ich finde. Oh.. Chips… halbleer…  Oh… Chips… Fast leer. Da! Chips, fast voll. Aber nicht ganz. WER HAT DAS ALLES GEGESSEN? Bzw. nicht gegessen? Keiner weiß es…  😉

Ok, dann gibt es jetzt Reste-Essen. Ich opfer mich für eine Tüte. Übrigens mag ich Chips nicht. Schokolade wäre besser. Gibt’s aber nicht. Wahrscheinlich, weil ich Schokolade ziemlich schnell restlos vertilge, wenn dann mal eine im Haus ist. Deswegen kaufe ich auch keine. Es sei denn… es kommt Besuch.

Manchmal aber dann doch einfach so. Ohne Grund. Man braucht ja eigentlich auch nicht IMMER einen Grund, oder?

Und obwohl diese Tüten immer noch nicht alle leer sind, was glaubt ihr, was passiert ist?!?

RICHTIG. Da liegt eine neue, nagelneue und volle Chipstüte. In der Schublade neben den anderen Tüten, die zu Ende gehen.

Die wundersame Vermehrung. Passiert manchmal… Leider selten beim Geld.

Schade eigentlich… 😀

Ob ich mir morgen mal eine Tafel Schokolade kaufe? Damit sich die Tüten nicht so alleine fühlen? Ich finde… das ist eine gute Idee.

Da fällt mir gerade ein: heute genau vor einem halben Jahr hatte ich Geburtstag… Nee, seitdem liegen diese Reste hier nicht. Ganz so lange brauchen wir dann doch nicht. 😉

‚Liebster Blog Award‘ Nominierung

Ich wurde nominiert, deswegen fällt mein Blogbeitrag heute etwas anders aus als sonst. Ich muss mich an bestimmte Regeln halten, die ich leider nicht alle einhalten kann. Aber den „Antwortteil“ möchte ich trotzdem erfüllen…


 

Liebe Christine, also:  Deine Christine,

danke für deine Nominierung…das erinnert mich ein bisschen an den letzten Sommer, Stichwort ALS. Das war eine super Sache und deswegen mache ich das jetzt natürlich auch mit, keine Frage!

Ich möchte unbedingt deine Fragen beantworten, aber ich kann niemanden nominieren, einfach weil ich niemanden kenne, außer dir und drei anderen, die einen Blog schreiben. Ich habe mir aber trotzdem 11 Fragen ausgedacht, die man gerne in Kommentaren beantworten kann…nur so aus Spaß… 🙂

Hier sind meine Antworten auf deine 11 Fragen:

  1. Wie bist du auf den Blog Namen gekommen?
    Meine drei großen Geschwister (ich liebe sie alle, trotzdem… 😉 ) haben mir diesen Namen verpasst. Ich habe den immer als Kosename empfunden und deswegen habe ich meinen Blog so genannt. Irgendwie muss man „das Kind“ ja nennen, ich fand es für mich sehr passend 😉
  2. Du könntest einen Beruf frei wählen, welcher wäre das?
    Ich bin happy in meinem Beruf und würde ihn wieder wählen. Es ist auch irgendwie weniger ein Beruf als eine BERUFUNG.
    Nachdem ich nach dem Abi kurz eine Rechtspflegerausbildung/Studium begann, habe ich schnell gemerkt, DAS ist NICHT meine Berufung.
    Also alles auf Null und Ausbildung zur Programmiererin gemacht.
  3. In welches Land möchtest Du gerne reisen?
    Schon lange ist es mein Wunsch, irgendwann mal nach Südafrika zu fliegen.
  4. Was würdest Du mit einem Lottogewinn von 100.000 Euro machen?
    Wow. Unvorstellbar… Investieren in Haus und Weiterbildung/Ausbildung für mich und meine Kinder.
  5. Hast Du Berührungsängste mit Gehandicapten?
    Nein, gar nicht. Ich bin gerade in ein Projekt involviert, das steht noch am Anfang und es geht um Barrierefreiheit. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich Lust habe, mitzuarbeiten. Wir stehen noch in den Startlöchern, aber einen Internetauftritt haben wir provisorisch eingerichtet. Ohne geht es natürlich nicht… www.barrierefrei-durchs-leben.de
  6. Tee, Kaffee oder Milch zum Frühstück?
    Kaffee mit aufgeschäumter Milch. Darauf freue ich mich jeden Morgen, obwohl ich eigentlich kein Kaffeetrinker bin. Manchmal bleibt das der einzige Kaffee am Tag.
  7. Was liebst Du an deinem Körper?
    Puh, schwierig. Ich war immer sehr sportlich und habe alles Mögliche ausprobiert. Das mag ich. Davon profitiere ich immer noch ein bisschen, jetzt, wo ich etwas eingeschränkt bin.
  8. Was magst Du überhaupt nicht in deinem Leben?
    Die MS, die mich in meiner Lebensqualität einschränkt.
    Und, dass man manchmal sehr negativ überrascht wird, auch von Mitmenschen.
  9. Hast Du nette Nachbarn?
    Auf jeden Fall! Und ich freue mich darüber und weiß das sehr zu schätzen.
  10. Campen, Wohnmobil, Schiff oder Hotel?
    Das ist ganz einfach. Wohnwagen. 10 Jahre lang unsere Art zu Reisen. Wir haben damit wunderbare Urlaube und wahnsinng schöne Zeiten gehabt.
  11. Was ist Dein liebstes Hobby?
    Ich treffe mich sehr gerne mit Freunden (ich habe zum Glück sehr gute Freunde), arbeite am Rechner, höre den ganzen Tag Musik und kommuniziere per Mail oder Handy mit lieben Menschen.
    Früher war es Faustball in meinem Verein: Faustball im Hammer SC. Den Sport musste ich aber leider ad Acta legen.

Hier sind meine 11 Fragen, für wen auch immer… 😉

  1. Wieviel Zeit verbringst du am Tag /in der Woche mit deinem Blog?
  2. Welches ist deine Lieblingsfarbe?
  3. Welches Spiel spielst du gerne?
  4. Wie hast du deine Schulzeit empfunden?
  5. Muss dein Auto schön sein oder nur fahren?
  6. Was ist dir wichtig im Leben?
  7. Fallen dir Entscheidungen schwer?
  8. Kochst du gerne?
  9. Was ist dein Liebingsessen und dein Lieblingsgetränk?
  10. Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen wollen?
  11. Was war das schönste Erlebnis in deinem Leben?

So liebe Christine, das waren meine Antworten auf deine Fragen. Ich hoffe, wir lernen uns bald persönlich kennen.

Bis dahin!

Liebe Grüße
Anke

Ein Technikfreak…

Mond aus der Hand mit meiner Fuji fotografiert. Mit der Kamera oben so nicht möglich... :-D
Mond aus der Hand mit meiner Fuji fotografiert. Mit der Kamera oben so nicht möglich… 😀

…war ich schon immer. Bis heute. Ich kann mich daran erinnern, wie mir mein Bruder seinen alten Plattenspieler vererbt hat. Was für eine geniale Sache, ich konnte es kaum fassen. Ich war vielleicht…12? Oder mein ältester Bruder, der mir seine Kamera geschenkt hat, der helle Wahnsinn. Er brachte mir alles über Blende, Verschlusszeiten, Belichtung, Tiefenschärfe usw. bei.
Ich schätze, ich war 9.

Diese Kamera habe ich immer noch. Man sieht sie oben im Beitragsbild. 🙂

Zwei Hobbies waren geboren für mich: Musik hören (läuft bei mir von morgens bis abends) und die Fotografie.

Damals war fotografieren noch harte Arbeit. Es gab Belichtungsmesser…Blitzwürfel…den Abstand zum Motiv musste man schätzen (!) und die Meterzahl am Objektiv einstellen.

Es war aber auch eine echte Aufgabe, sich selbst eine Kassette zu mischen. Irgendwann hatte ich mir ein Doppel-Kassetten-Deck erspart. Um Mal Sondock’s Hitparade aufzunehmen und hinterher von Kassette zu Kassette zu „schneiden“…..start-stop-spulen-start-aufnehmen…und manchmal musste man Tesafilm über den Schreibschutz kleben.
Heutzutage erstellt man einfach mit ein paar Klicks eine Playlist *lach*.

Den Namen von dem Radiomoderator musste ich gerade erstmal googeln. Den hätte ich früher NIEMALS in irgendeinem Buch gefunden!

Heutzutage gebe ich etwas nur ansatzweise Korrektes bei Google ein und man bekommt das richtige Ergebnis. Eigentlich unglaublich.

Da soll noch jemand sage, früher war alles besser.

Das finde ich nicht. Zum Beispiel muss in der heutige Zeit keine Frage  offen bleiben, weil man die Antwort ganz sicher irgendwo in den Weiten des Internets findet. Gefällt mir… 😉

Noch kurz zum Thema Fotos:
Mein Bruder, der mit der Kamera und der Blende, hatte früher ein Fotolabor. So mit stinkenden Chemikalien, bestimmt alles total giftig. Dann musste man tagelang aufpassen, wenn man ins Bad wollte, weil man auf gar keinen Fall das Licht anmachen durfte!

Heutzutage installiert man sich ein tolles Programm um die Digitalfotos, die man zu Hunderten macht, auf seinem Desktop, Laptop, Tablet oder sogar auf dem Handy zu bearbeiten. Und wenn man sie in schwarz-weiß will, wählt man einfach schwarz-weiß. Ohne Labor wie mein Bruder. Und ohne Gestank. Wie einfach. Aber nicht etwas langweilig.

Ich kann dazu nur sagen: rosige und tolle Zeiten für einen Technikfreak wie mich.

Ich war ca. 1992 in Hamburg auf einem Seminar für DL/I (eine Datenbanksprache, gibt’s die heute noch?). Ich war nachts um 5 Uhr in Hamm losgefahren. Als ich zur Hauptberufszeit in Hamburg war, bin ich mit Karte auf dem Schoß durch Hamburg geirrt. Irgendwann…zu spät…war ich endlich da. Total fertig mit den Nerven.

Und heute?
Adresse eintippen oder diktieren ins Smartphone oder Navi, los geht’s. Verkehrsstau? Dann frühzeitig auf eine andere Route ausweichen.

Der Wahnsinn.

Ich war schon immer und bleibe für immer ein Fan der Technik… 😀

(Übrigens, apropos Technik: dieser Beitrag ist eigentlich schon am 24. Februar erschienen, bevor ich meinen Blog damals geschrottet hatte…und alle Blogbeiträge im Nirvana waren…) 😉