FAIL!

In meinem letzten Beitrag ging es um das Thema Hype. So ein Anglizismus, der im heutigen Sprachgebrauch normal ist. Für mich und auch für viele Andere. Heute kann ich wieder eine nette Geschichte erzählen, die auch mit kaum einem Wort besser zu beschreiben ist als mit FAIL! Ich mag diese Anglizismen. Ich finde es manchmal einfacher, so einen Ausdruck zu benutzen. Manchmal finde ich gar kein Wort in der deutschen Sprache, das passend ist; manchmal gibt es ein Dutzend und ich weiß gar nicht, welches davon am besten passt.

Für das, was heute passiert ist, finde ich kein passenderes  Wort als Fail.

Zur Vorgeschichte: seit ca. zwei Wochen hatten insgesamt vier Leute vor, nach Düsseldorf zur Messe zu fahren. Wir wollten zur Reha Care. Informationen sammeln, vielleicht Kontakte knüpfen usw. Was man halt auf einer Messe macht. Wir hatten Glück. Wir haben Gutscheine für Tickets bekommen. Gestern Abend habe ich noch zwei eingelöst, ausgedruckt (ich habe mich allerdings gefragt, wieso es eTicket heißt, wenn man es trotzdem ausdrucken muss??!) und heute um 8.30 Uhr ging es los. Der Plan war eigentlich gewesen, schon früher loszufahren. Bis gestern dann einem von uns auffiel: „Halt, die Messe öffnet erst um 10 Uhr! “ Also, bevor wir vor der geschlossenen Tür stehen, fahren wir doch entspannt etwas später los. Einer der Mitfahrer schaffte es tatsächlich, dann trotzdem 25min zu spät zu kommen… Na ja, egal. Zwischen mir und dem Fahrer des Autos lief eine Wette über die Ankunftszeit. Er meinte, 11 Uhr, ich war optimistischer und setzte auf halb 11.

Tatsächlich waren wir viertel nach zehn am Parkplatz. Freude! Etwas desorientiert fragten wir dann einen der Parkplatzwächter:

„Wo können wir denn parken?“

„Wo wollen Sie denn hin? “

„Zur RehaCare.“

„Da sind sie aber etwas zu früh.“

Verwirrter Blick von uns auf die Uhr.

„Wie, zu früh?“

„Die ist erst in einen Monat… “

Großes Gelächter beim Parkplatz-Menschen, Fassungslosigkeit bei uns und dann mussten wir aber auch echt lachen.

Das war wohl ein grober Fehler in unserer Planung. Und obwohl wir alle das Ticket vor der Nase hatten, hat es keiner bemerkt. Da steht tatsächlich 17. Oktober. In großen Buchstaben. 

Na ja, da ist wohl nix dran zu ändern. Wir haben es mit Humor genommen (was bleibt einem auch anderes übrig), haben spontan einen Plan B entwickelt (Düsseldorf Zentrum Frühstück) und haben die Zeit für ein kleines Meeting genutzt.

Und das Positive ist: wir haben nächsten Monat noch einmal die Chance. Wäre schlimmer gewesen, auf dem Ticket hätte 17. August gestanden. Und wir einen Monat zu spät gewesen wären.  😉

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