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‚Liebster Blog Award‘ Nominierung

Ich wurde nominiert, deswegen fällt mein Blogbeitrag heute etwas anders aus als sonst. Ich muss mich an bestimmte Regeln halten, die ich leider nicht alle einhalten kann. Aber den „Antwortteil“ möchte ich trotzdem erfüllen…


 

Liebe Christine, also:  Deine Christine,

danke für deine Nominierung…das erinnert mich ein bisschen an den letzten Sommer, Stichwort ALS. Das war eine super Sache und deswegen mache ich das jetzt natürlich auch mit, keine Frage!

Ich möchte unbedingt deine Fragen beantworten, aber ich kann niemanden nominieren, einfach weil ich niemanden kenne, außer dir und drei anderen, die einen Blog schreiben. Ich habe mir aber trotzdem 11 Fragen ausgedacht, die man gerne in Kommentaren beantworten kann…nur so aus Spaß… 🙂

Hier sind meine Antworten auf deine 11 Fragen:

  1. Wie bist du auf den Blog Namen gekommen?
    Meine drei großen Geschwister (ich liebe sie alle, trotzdem… 😉 ) haben mir diesen Namen verpasst. Ich habe den immer als Kosename empfunden und deswegen habe ich meinen Blog so genannt. Irgendwie muss man „das Kind“ ja nennen, ich fand es für mich sehr passend 😉
  2. Du könntest einen Beruf frei wählen, welcher wäre das?
    Ich bin happy in meinem Beruf und würde ihn wieder wählen. Es ist auch irgendwie weniger ein Beruf als eine BERUFUNG.
    Nachdem ich nach dem Abi kurz eine Rechtspflegerausbildung/Studium begann, habe ich schnell gemerkt, DAS ist NICHT meine Berufung.
    Also alles auf Null und Ausbildung zur Programmiererin gemacht.
  3. In welches Land möchtest Du gerne reisen?
    Schon lange ist es mein Wunsch, irgendwann mal nach Südafrika zu fliegen.
  4. Was würdest Du mit einem Lottogewinn von 100.000 Euro machen?
    Wow. Unvorstellbar… Investieren in Haus und Weiterbildung/Ausbildung für mich und meine Kinder.
  5. Hast Du Berührungsängste mit Gehandicapten?
    Nein, gar nicht. Ich bin gerade in ein Projekt involviert, das steht noch am Anfang und es geht um Barrierefreiheit. Ich musste nicht lange überlegen, ob ich Lust habe, mitzuarbeiten. Wir stehen noch in den Startlöchern, aber einen Internetauftritt haben wir provisorisch eingerichtet. Ohne geht es natürlich nicht… www.barrierefrei-durchs-leben.de
  6. Tee, Kaffee oder Milch zum Frühstück?
    Kaffee mit aufgeschäumter Milch. Darauf freue ich mich jeden Morgen, obwohl ich eigentlich kein Kaffeetrinker bin. Manchmal bleibt das der einzige Kaffee am Tag.
  7. Was liebst Du an deinem Körper?
    Puh, schwierig. Ich war immer sehr sportlich und habe alles Mögliche ausprobiert. Das mag ich. Davon profitiere ich immer noch ein bisschen, jetzt, wo ich etwas eingeschränkt bin.
  8. Was magst Du überhaupt nicht in deinem Leben?
    Die MS, die mich in meiner Lebensqualität einschränkt.
    Und, dass man manchmal sehr negativ überrascht wird, auch von Mitmenschen.
  9. Hast Du nette Nachbarn?
    Auf jeden Fall! Und ich freue mich darüber und weiß das sehr zu schätzen.
  10. Campen, Wohnmobil, Schiff oder Hotel?
    Das ist ganz einfach. Wohnwagen. 10 Jahre lang unsere Art zu Reisen. Wir haben damit wunderbare Urlaube und wahnsinng schöne Zeiten gehabt.
  11. Was ist Dein liebstes Hobby?
    Ich treffe mich sehr gerne mit Freunden (ich habe zum Glück sehr gute Freunde), arbeite am Rechner, höre den ganzen Tag Musik und kommuniziere per Mail oder Handy mit lieben Menschen.
    Früher war es Faustball in meinem Verein: Faustball im Hammer SC. Den Sport musste ich aber leider ad Acta legen.

Hier sind meine 11 Fragen, für wen auch immer… 😉

  1. Wieviel Zeit verbringst du am Tag /in der Woche mit deinem Blog?
  2. Welches ist deine Lieblingsfarbe?
  3. Welches Spiel spielst du gerne?
  4. Wie hast du deine Schulzeit empfunden?
  5. Muss dein Auto schön sein oder nur fahren?
  6. Was ist dir wichtig im Leben?
  7. Fallen dir Entscheidungen schwer?
  8. Kochst du gerne?
  9. Was ist dein Liebingsessen und dein Lieblingsgetränk?
  10. Was würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen wollen?
  11. Was war das schönste Erlebnis in deinem Leben?

So liebe Christine, das waren meine Antworten auf deine Fragen. Ich hoffe, wir lernen uns bald persönlich kennen.

Bis dahin!

Liebe Grüße
Anke

Wartezeiten…

…hat man ständig. Manchmal kommt es mir so vor, als wenn ein Drittel meines Lebens aus Warten besteht.
Sicher ist das übertrieben, aber wenn man darüber nachdenkt, wartet man ständig. Worauf eigentlich?

An der Ampel…dass sie endlich grün wird.
An der Kasse…um den Einkauf bezahlen zu können.
Im Kino…bis der Film endlich anfängt.
Beim Fernsehen gucken…schon wieder Werbung?!
Auf die Ferien…den Urlaub…die Fähre (s.o.), den Zug, das Stauende usw. usw.

Einen der Höhepunkt hatte ich neulich.
Ich saß ganze fünf (!) Stunden bei meiner Neurologin im Wartezimmer. Die, nach eigener Krankheit und lange geplanten zwei Wochen Urlaub dann auch noch Vertretung für einen Kollegen machen musste.
Und obwohl viele der Patienten so lange wie ich warten mussten (und es Einigen ziemlich schlecht ging), hat niemand gemeckert. Im Gegenteil: viele lobten ihre Ärztin in den höchsten Tönen.
Weil sie ihr Bestes gibt, ein offenes Ohr hat, den Patienten zuhört, sie ernst nimmt.

Die meisten dieser Patienten finden sich sehr oft in Wartezimmern wieder. Und wenn man weiß, dass man am Ende dann Hilfe bekommt und man das Gefühl hat, dass alles, was möglich ist, getan wird, nimmt man es in Kauf.

Oft hat das Warten nicht so viel Sinn und man empfindet es als verschwendete Zeit. Zeit des Lebens, die man anders nutzen könnte.
Aber, mal ganz ehrlich, hat man eine andere Chance?
Oder bringt das Warten eine Möglichkeit, diese Zeit doch irgendwie  zu nutzen?

Vielleicht Jemandem zuzuhören, zu reden, Musik zu hören, zu lesen.
Oder in der Werbepause auf Klo zu gehen. 😉

Ich bin gestern durch Zufall über einen anderen Blog  gestolpert…und konnte den Beitrag zum Teil nachvollziehen…und war mal wieder froh, dass ich mich bei meiner Ärztin nicht im Kreis drehe.
Zumindest sagt mir das mein Gefühl und das ist gut.

Offenbar habe ich mit ihr Glück gehabt. Das braucht man, genau wie man manchmal Glück hat und die Ampel direkt grün ist oder die Kasse beim Einkaufen leer…

Also, schön Geduld haben, entspannt bleiben und die Zeit nicht als verloren sehen. Manchmal klappt das tatsächlich… 😀

Schwupps….

….da war alles weg.

So schnell geht das. Ich hatte leider meinen Blog „geschrottet“. Und hab’s gar nicht gemerkt, bis mich jemand gefragt hat, was eigentlich mit meinem Blog los ist.

Ich brauchte zu Testzwecken für einen Kunden eine von meinen Datenbanken. Und habe ausgerechnet die von meinem Blog gelöscht und dafür verwendet.

Toll gemacht, Anke! Ein Klick, alles weg. Diese Angst haben oft Menschen, wenn sie sich das erste Mal mit einem Computer beschäftigen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man dabei was „Schlimmes“ macht (diese Bedenken kommen dann oft), ist eher gering, finde ich. Ich habe schon Schulungen gemacht und habe dann die Teilnehmer beruhigt: „gibt ja STRG+Z, und außerdem den Papierkorb, wo man Dateien wiederherstellen kann….“

Na ja. Aber ganz weg geht tatsächlich doch… 🙁

Schon ärgerlich…aber kann passieren. Alles neu macht der Mai.

Dabei ist erst März. Also, alle die, die meinen Blog abonniert hatten und auch wieder abonnieren möchten, müssen das jetzt leider nochmal machen. Ihr seid dummerweise auch verloren gegangen. Und alle Kommentare…und alle Beiträge.

Das wird mir nicht nochmal passieren!

Ich schwör’s!

😀