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Hilfe… Alarm!

Übrigens: Wenn man, so wie ich, im Wohnzimmer schläft, ist das offenbar gefährlich. Also gefährlicher als normalerweise… Nachdem wir ja jetzt schon über ein halbes Jahr in der Wohnung wohnen, sind jetzt neulich noch zwei Rauchwarnmelder (so heißen sie offiziell) nachinstalliert worden. Einer ist jetzt quasi direkt über meinem Bett (hoffentlich löst der nicht aus, wenn ich mal Zwiebeln gegessen habe 😉 )
Und nein, das reicht noch nicht, dann musste noch einer in den Fluchtweg, bedeutet in den Flur, falls ich dann im Ernstfall zur Wohnungstür muss. Wo ist da der Sinn? Wir haben also eine 3-Zimmer Wohnung und 5 Rauchmelder. Aber, ich sehe ein, Sicherheit geht vor. Ist ja auch gut so. Ich kann es auch eh nicht ändern. Ist ja nicht meine Wohnung oder mein Haus.
Anfang dieser Woche war die Firma Techem noch einmal da…letzte Kontrolle?
Offenbar hat mich das aber doch irgendwie beschäftigt. Gestern wurde dann mal wieder klar, dass ich irgendwie manchmal etwas „verstrahlt“ bin… 😀

Die Geschichte ging so:
Ich habe Mittags Reis gekocht und gleichzeitig Gehacktes angebraten. Das Ergebnis sollte dann Chili Con Carne werden. Und wie ich so brate…und koche… habe ich an meinem Handy den Timer gestellt. Damit ich nicht verpasse, wenn der Reis fertig ist. Dann waren Fleisch und Bohnen fertig und ich hatte das Gefühl, der Reis müsste jetzt auch soweit sein. War er auch. Ich fülle also den Reis in meine Wokpfanne und mische alles.
Plötzlich: Der totale Alarm in meinem Essbereich. Und ich denke so: „Ach du schei…, jetzt geht auch noch der (neue) Rauchmelder an von dem ganzen Dampf hier!“ Mein Sohnemann war auch da und wir waren beide total verwirrt, wollten den Alarm stoppen. Ich also aus der Abstellkammer den Wischer geholt, um mit dem Stiel den Knopf zu drücken. Hab ich dann auch: nix. Wir waren schon etwas verzweifelt, dann hab ich meinen Sohn beauftragt, das Ding abzuschrauben. Geht ja ganz einfach. Und er muss dafür noch nicht mal auf den Stuhl steigen. Dann hatten wir dieses Sirenenteil in der Hand und komischerweise änderte sich nichts. Ich bin dann (mit dem Ding, was normalerweise unter der Decke hängt) ins nächste Zimmer gegangen.
Hmmm… Der Lärm kam weiter aus der Essecke… ???
Und dann ging uns ein Licht auf.
Das war gar nicht der Rauchmelder.
Sondern mein Timer am Handy.
Der Reis war fertig… 😀
Und der Alarmton vom Timer war quasi der Originalton vom Rauchmelder. Voll fies 😉

Ich konnte nicht mehr vor Lachen. Und ich musste immer wieder darüber lachen, und alle anderen, denen ich das erzählt habe, auch.

Herrlich. Der totale Burner… 🙂

Kleine Katastrophen…

… können passieren. Ist aber ungünstig, wenn sie in bestimmten Situationen auftreten. So wie neulich, da war ich für drei Wochen nicht zuhause. Aber meine Kinder waren da. Und nach ein paar Tagen meldete sich meine Tochter, dass im Keller ein Wasserrohr tropft. Oh man, das war wie ein Deja Vu. Meine Kinder hatten das schnell im Griff, haben unseren Sanitär-Spezi angerufen und zwei Tage später war alles repariert.

Vor zwei Jahren lief das leider nicht so glimpflich ab. Da war ich nämlich auf Kreta. Das erste Mal ohne meine Kinder im Urlaub. Und nach drei Tagen war zuhause Hochwasser im Keller. In 17 Jahren ist das noch nie passiert. Ja nee, is klar, das kommt dann, wenn es gerade extrem ungünstig ist. Ich hatte Kontakt nach Hause („nach Hause telefonieren…“) und fragte meine Tochter: „Soll ich nach Hause fliegen?“ Nein, wir schaffen das…  😉  (gerade wieder hoch im Kurs, dieser Spruch).

Also blieb ich auf Kreta und genoss die 10 Tage Urlaub. Am Pool, am Strand, bei Ausflügen.

Als ich dann in DD gelandet war und mein Bruder mich zuhause absetzte, kam dann (nachdem die Wiedersehensfreude groß war) der vorsichtige Gang in den Keller….😱

Ach du sch… Das war schlimmer als erwartet. Übler Geruch, Schimmel, Teppich erledigt. Ok, der musste schon lange weg. Da wusste ich, warum ich zwei Wochen Urlaub hatte: um dann den Keller zu renovieren. Vieles wegzuwerfen, was längst in den Müll gemusst hätte. Wegschmeißen befreit. Und endlich kam der Teppich raus. Der übrigens noch von unserem Vorbesitzer war. Wie lange wohnen wir nochmal hier? Ach ja… 17 Jahre. Da wurde es also mal Zeit. Dafür war das Hochwasser also gut. Endlich in der Siedlung (das Wasser war in allen Häusern) vernünftig aufzuräumen… Wer weiß, wofür es gut ist. Das war schon der liebste Spruch von meinem Papa und der hat sich schon oft als treffend herausgestellt. 🙂 received_10202339053780000received_10202339053900003received_10202339053419991IMG-20140731-WA0003IMG-20140812-WA0000IMG-20140826-WA0024

Handys und der Touchscreen…

…das gab’s vor einigen Jahren nicht.
Denkt man mal vielleicht fünf bis acht Jahre zurück, sahen Handys noch eher aus…wie ein Telefon. Nicht wie ein tragbarer Computer. Es hatte Tasten, vor noch längerer Zeit waren sie eher unpraktisch groß.
Eben ein Telefon. Ein Telefon zum Mitnehmen.

Dann kamen plötzlich klappbare Modelle auf den Markt! Der Wahnsinn, plötzlich waren die Dinger nur noch halb so groß beim Transport.
Faszinierend, hätte Mr. Spock gesagt.
Der Trend war: kleiner ist besser. Schließlich sollte es in die Hosentasche passen.
Tasten hatten sie immer noch.

Ich hatte auch mal ein „Outdoor“-Teil. Spritzwassergeschützt und die Tasten waren noch schwieriger zu drücken… 😉

Dann….die Sensation. Keine Tasten mehr. Man drückte einfach auf den Bildschirm und man konnte telefonieren.

WOW!

WIE geht das denn…?!?

Der Trend kleiner ist besser drehte sich irgendwann um.
Wahrscheinlich, weil es plötzlich möglich war, sogar Videos am Handy zu gucken. Jederzeit. An jedem Ort. Das Wort „App“ machte die Runde.

WAS ist das denn?

Rätsel über Rätsel. Eine Innovation nach der anderen. Man kommt ja kaum noch mit und wenn man mitkommen will, wird das mit der Zeit ganz schön teuer.

Eigentlich ist es unglaublich, was man heutzutage alles mit dem Smartphone (so hieß es irgendwann, kurz nach den „Apps…“ machen kann.

Warum ich eigentlich auf dieses Thema komme?

Dieser Touchscreen ist mir dann gestern zum kleinen Verhängnis geworden. Ich wollte auf meinem Handy die neue Firmware installieren, schimpft sich Cyanogen12 und beinhaltet Android 5.0, genannt Lollipop. Nach Jellybean, Icecream Sandwich und Kitkat noch mehr Süßigkeiten.

Hat alles ganz toll geklappt.

Aaaaber….dann musste ich ein Teil des Systems nachinstallieren, wofür ich ein zweites Mal in den „Recovery-Modus“ gehen musste. Hier findet sich ein Eintrag:
Apply Update.
Und direkt darunter:
Wipe data/factory reset.

Leider hab ich die erste Zeile mit meinem Finger irgendwie nicht getroffen und die Zweite erwischt. Und nein, da kommt nicht nochmal eine nette Nachfrage: „Sind Sie sicher? (dass Sie ihr Handy KOMPLETT löschen wollen…?)

Zu spät.

Immerhin konnte ich fast alles wiederherstellen, hat nur einige Zeit gedauert.

Ich habe jetzt quasi ein nagelneues Handy, wie frisch aus der Verpackung.

Wäre das wohl mit einer TASTE auch passiert? 😀